Schutz

Aktuell

Schutzverordnung / Folgemassnahmen

Mit Urteil vom 12. November 2002 hat das Bundesgericht die mit der neuen Schutzverordnung festgelegten Seeschutzzonen auf dem Pfäffikersee bestätigt und die dagegen eingereichte Verwaltungsgerichtsbeschwerde als letzte Instanz abgewiesen. Wie auf dem Greifensee müssen diese Sperrflächen auch auf dem Pfäffikersee mit der gesetzlich vorgeschriebenen Signalisation - gelbe Markierungsbojen - gekenntzeichnet werden. Die Markierung der ganzjährigen Sperrflächen Auslikerbucht, Giwitzenriedspitz und Seegräbnerbucht  und der während der Brutzeit gesperrte Bächlispitz wird voraussichtlich im Sommer 2003 vorgenommen und vorgängig in der Lokalpresse angekündigt. Bootshalter und Badende werden gebeten, die abgesperrten Bereiche zu respektieren.

Das Gremium für die Beratung der Umsetzungsmassnahmen als Folge der Schutzverordnung hat ihre Tätigkeit Ende 2002 aufgenommen. Die Kommission setzt sich zusammen aus je einem Gemeindevertreter, vier Delegierten der Pro Pfäffikersee, drei Vertretern der Landwirtschaft, dem Fachberater, einem Vertreter des Amtes für Raumordnung und Vermessung und des Amtes für Landschaft und Natur, insgesamt 13 Personen. Die BUK hat die Prioritäten des Massnahmenkatalogs anlässlich von zwei Sitzungen bereinigt. In einer ersten Phase soll insbesondere die Information für die Besucher verbessert werden; bei den Hauptzugängen ins Naturschutzgebiet werden Info-Tafeln aufgestellt mit Hinweisen auf die Besonderheiten des Pfäffikerseegebietes, die geltenden Bestimmungen der Schutzverordnung und die vorhandenen Erholungseinrichtungen. Ebenso soll die Planung für den Ersatz des Rastplatzes Himerich (am Seerundweg) und die Verschiebung des in der Seeschutzzone Seegräbnerbucht befindlichen Fischersteges in die Wege geleitet werden. Mit der Erstellung eines Beobachtungsturmes soll Pfäffikerseebesuchern Einblick in interessante Lebensräume des Naturschutzgebietes geboten werden. Im Sommer 2003 wird zudem eine Informations- und Erfahrungsaustauschveranstaltung mit den Bewirtschaftern stattfinden.

 

Kant. Fachstelle Naturschutz
Paul Meier

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